Willkommen
Vor fünf Jahren habe ich eine erfolgreiche Karriere als Automobildesigner hinter mir gelassen. Nicht impulsiv — sondern weil ich mir drei Fragen nicht mehr länger verschweigen konnte: Glaube ich noch an das, was ich tue? Bin ich wirklich glücklich? Und habe ich selbst etwas zu sagen?
Die Arbeiten, die Sie hier sehen, sind mein Versuch einer Antwort. Sie sind Teil Selbsttherapie, Teil Obsession — eine Erkundung der Kräfte, die ein Leben formen: die Dinge, die uns antreiben, die Dinge, die uns aufbrechen, und die Dinge, die uns im Stillen erschrecken. Ich schaffe Werke, um mich selbst und die Welt ein wenig besser zu verstehen — und um herauszufinden, ob diese beiden Dinge überhaupt voneinander zu trennen sind, oder ob das Verstehen des einen immer, im Verborgenen, die Suche nach dem anderen ist.
Die Arbeiten hier nehmen verschiedene Formen an — Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Mixed Media — doch fast alle tragen einen QR-Code. Scannen Sie ihn, und das Werk öffnet sich in eine Animation: dasselbe Stück, aus einem anderen Blickwinkel, in einem anderen Zustand, in einem anderen Licht. Nichts hier ist ganz fertig damit, das zu sein, was es ist. Das fühlt sich beabsichtigt an.
Ich arbeite mit traditionellen Techniken und digitalen Werkzeugen — ohne KI — weil die Spannung zwischen diesen beiden Dingen Teil dessen ist, was ich ausdrücken möchte. Mich fasziniert Bewegung, der Moment zwischen einem Zustand und dem nächsten. Mein Ziel ist Arbeit, die vertraut und gleichzeitig leicht verstörend wirkt: etwas, das einen zweiten Blick provoziert — und vielleicht genau in diesem zweiten Blick den Blick nach innen lenkt.
Ich freue mich, dass Sie hier sind.
“Fünf thematische Räume – miteinander verwoben, verbunden durch den Moment des Innehaltens.”